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„Berlin Friedrichshain“ Kapitel 33

5. Januar 2015

– XXXIII –

Alle zogen mit diesem Chef an einem Strang. Das verstand sich unangefochten von selber. Nie ließ man ihn im Stich, wenn es hieß, Mensch, die drängeln, ich brauche diese Maschine bis…, sonst bekomme ich kein Benzin oder kann kein Lötzinn kriegen. Dennoch war klar: Auch die Leute hatten ihre ureigensten Interessen. Ein richtiger Chef weiß das und toleriert das. Es wurde also – in Maßen – „Privatarbeit“ gemacht, und es wurde – bescheiden, aber zielgerichtet – „abgezweigt“.

Rudolfs kleiner Bruder, er war schließlich erst neun Jahre alt, vermißte jegliche Art von Spielzeug. Er hatte bei der Flucht aus dem Keller kaum etwas gerettet von dem, was ihm am Herzen lag. Die Russen hatten die Wohnung – verständlicherweise – geplündert und alles auf den Kopf gestellt, um Brauchbares oder Wertvolles zu finden. Die „Muschiks“ hatten beim Einmarsch schließlich selber fast nichts, oft noch nicht einmal was rechtes „zu fressen“. Siegern und Besiegten erging es zunächst gleichermaßen dreckig.

Der Kleine brauchte also etwas zur Herzerfrischung. Unter der Werkstatt, im Parterre, waren die Arbeits- und Lagerräume eines Spenglers. Der hatte nicht nur seltsame Maschinen, die Rudolf genau „beschnarchte“, betrachtete und bestaunte, weil er sie aus der Feinmechanikerei bei Telefunken nicht kannte. Der Spengler hatte auch wunderschönes, weiches, dünnes Zinkblech, ein ideales Material zum Biegen und Ziehen in alle Richtungen. Und diese Bleche ließen sich so herrlich schnell und haltbar löten. Ein Feinmechaniker braucht nicht viel, keine Quadratmeter, dem genügen die „Krümel“, die Abfälle, der Verschnitt. Der Meister mochte den Rudolf. Der ging oft hinunter. Das eine Mal brauchte man des Meisters große Hebelschere oder einfach nur seinen Rat. Der Meister sagte in der Regel nur: „Mach nur, Junge, da steht ja alles“, und ließ ihn schalten und walten. Rudolf stand an der Blechschere, in der linken Hand das zu schneidende Stück Blech mit der Aufgezeichneten Schnittlinie, die Rechte Hand am langen Hebel der Schere, der senkrecht nach oben stand, mit beiden Augen „peilte“ er am Obermesser vorbei, um genau die Schnittlinie zu sehen und zu treffen, damit der Schnitt nicht daneben gehe. Der Meister schaute auf Rudolfs linke Hand, die das Blech horizontal hielt, den Daumen oben, über dem Blech, und die vier Finger darunter, und plötzlich sagte der Meister für Rudolf völlig unerwartet: „Rudolf, du hast einen richtigen Schusterdaumen, als Handwerker bist du in Ordnung, offensichtlich ein Naturtalent.“ Es hörte sich an wie das größte denkbare Lob. Rudolf wurde rot und schwieg hierzu.

Aus diesen Zinkblechabfällen entstand für den Kleinen so manches. Das Schönste war wohl die kleine zierliches Straßenbahn, die Rudolf für seinen Bruder zu Weihnachten fünfundvierzig zusammenlötete. Wohlgeformt, mit Führerstand, Ein- und Ausgängen, Trittstufen, einem schwenkbaren Oberleitungsbügel, innen Sitzbänke, das Fahrtrichtungsschild, an beiden Seiten daneben die Würfel mit den Linien-Nummern, hinten genauso, in der Mitte des Frontblechs die runde Linse der weißen Fahrleuchte, und unten die zwei kleinen Katzenaugen für das Rücklicht. Hauptproblem: Die Bemalung am Ende der Herstellung. Ohne Kompromisse ging es da nicht ab. Dennoch, am Heiligen Abend, bei der Bescherung, gab es ein jauchzendes Erstaunen und eitel Freude.

Soviel zum Thema Privatarbeit. Ein etwas anderes Kapitel war das Abzweigen. Ein Beispiel: War eine Maschine fertig, lieferte der Chef das Farbband. So etwas war natürlich reiner Goldstaub. Für gewöhnliche Sterbliche zu dieser Zeit unerreichbar. Das Farbband wurde eingesetzt, der Farbbandtransport ein letztes Mal nachkontrolliert, (mit einem fast völlig ausgelaugten, vergammelten Band war dies zuvor schon geschehen), eine Schrift- und Schreibprobe wurde erstellt, oft im Beisein des schon wartenden und erwartungsvollen Chefs, der vor Eifer und im Organisationsstreß von einem Bein auf’s andere trat und hüpfte. Dann nahm er die „nagelneue“ Maschine voller Stolz – der ebenso ganz auf Seiten seiner Leute war, – gleich mit und lieferte sie aus.

Zwischen der Wohnung des Chefs und der Werkstatt gab es eine private Telefonverbindung. So hieß es oft: „Kommen sie doch bitte schnell mal rüber und holen sich das Farbband ab.“ Gesagt, getan. Damals waren die Spulen der Farbbänder noch „gerammelt voll“. Die Hersteller hätten sich geschämt, eine halbvolle Spule – wie in den sechziger und siebziger Jahren – als „neu“ anzubieten und auszuliefern. Was lag dennoch näher, als die Hälfte des Farbbandes „umzuwickeln“, runter vom Original, rauf auf eine der zahlreichen herumliegenden Leerspulen. Der Chef lieferte blauäugig aus. Er sah so unwiderlegbar ehrenhaft aus, eine echte Diplomatengestalt, wir nannten ihn schließlich nicht grundlos den Konsul, daß niemand auf die Idee gekommen wäre, in einer von ihm überreichten Maschine nur ein halbes Farbband zu vermuten. Die Empfänger haben sich niemals beklagt. Eine neu eingestellte Typistin -– später sagte die neusprechende Verwaltung gewerkschaftskonform und nicht ganz so hochgestochen wie zum Beispiel Raumpflegerin einfach Schreibkraft -, die setzte sich im Angesicht ihres protzenden Chefs senkrecht vor die neue Maschine, legte andächtig die Hände auf die so lange entbehrten Tasten und forschte nicht, wie lang wohl das unentbehrliche und schriftbildende Farbband sei. Die Welt war also unangefochten in Ordnung; nicht immer morgens um sieben, doch wenigstens in solchen raren Momenten. Für das „halbe“ Farbband, schön verpackt in der Originalschachtel, die ja „nutzlos“ zurückgeblieben war und nun eben privaten Zwecken dienen mußte, gab es in einschlägigen Geschäften für Büroartikel und Papierwaren – selber rare Vögel – immer einen guten Preis. Von solchen freischwebenden Geschäften mit den sich dezent gebenden, in Wahrheit aber erwartungsvoll zappelnden Verkäufern hinter den Ladentheken, die auch nicht immer ihre Chefs fragten, ob denen dies kleine Geschäft genehm war, – sie zahlten den geforderten Preis lieber aus der eigenen Tasche, schlugen eine ihnen angemessene, also eine „am Markt“ durchsetzbare Marge drauf und verscheuerten dieses seltene Exemplar für eigene Rechnung auf einer anderen, nur ihnen zugänglichen Vertriebsebene -, von solchen Geschäften also profitierte dann der große der kleineren Brüder, wenn sie beide am Wochenende nach Neukölln fuhren, um dort, im amerikanischen Sektor, in Kino zu gehen, der Hollywoodfilme wegen, mit denen sie sich ihr neues Weltbild aufbauten, (unter anderem; doch zum Thema der neuen Zeitschriften und der raren Bücher kommen wir später). Denn der Bruder, der noch zur Schule ging und keine Einnahmen hatte, wurde für’s Kino selbstverständlich freigehalten.

Noch ein Abzweige-Beispiel: Als das Holzbeschaffen aus Ruinen als Folge unserer eigenen Zielstrebigkeit für uns beide immer gefährlicher geworden war, – es gab in näherer und weiterer Umgebung kaum noch holzunterstützte Tür- und Fensterstürze -, mußten andere Holzquellen erschlossen werden, möglichst ebenerdige. Beim Streifen durch die nachbarliche Stadtlandschaft – die man notgedrungen anders anschaute als etwa Eichendorf oder Adalbert Stifter die unschuldige freie Naturlandschaft – war Rudolf an die Trümmerbahn geraten. Sorgfältige Beobachtung ergab: Nachts war die Trasse, die ja quer durchs Ruinengelände führte, nicht bewacht und lag jedem Zugriff offen. Irgendwo in der Boxhagener Gegend beginnend führte sie hinaus in Richtung Rummelsburger Hafen. Noch näheres Hinschauen ergab folgende Lagebeurteilung: Die Schwellen dieser Feldbahn hatte man völlig unregelmäßig verlegt, mal ganz dicht, dann wieder weiträumiger. Neue Lücken, wenn man sie geschickt plazierte, würden somit kaum auffallen. Wer die beiden äußeren Schwellennägel, mit denen die Schienen gehalten waren, entfernte, der konnte verhältnismäßig leicht die Schwelle etwas drehen, um neunzig Grad kippen und herausziehen. Falls notwendig, weil der Platz zum Drehen und Manipulieren der Schwelle nicht ausreichte, mußte man eben die beiden inneren Nägel ebenfalls absägen. Gut, aber womit? Klar, mit einer scharfen Bogensäge, mit einem Sägeblatt zum Sägen von Metall.
Ein Metallsägeblatt war fast so wertvoll wie ein Farbband. Weil es ebenso selten war. In der Werkstatt hatten sie zwar mindestens eine Bogensäge, jedenfalls den Bügel davon, aber dessen Sägeblatt war sozusagen von neunzehnhundertvier, jedenfalls war es so stumpf. Damit wollte Rudolf sich beim nächtlichen Holzklauen nicht herumquälen. Vor allen wollte er sich nicht unnötig in Gefahr bringen. Aktionen dieser Art müssen schnell und möglichst lautlos gehen. Mindestens zwei, wenn nicht gar vier Schwellennägel waren durchzusägen, das ging mit dieser „Krücke“ nicht. Ein passender Anlaß mußte her. Der fand sich bald.

Da waren die beiden geduldigen Grauköpfe. Der eine setzte Tischrechner instand, was damals hochsensible Zahradkonstruktionen waren mit raffinierten Zwischenmechaniken. Der zweite saß wochenlang vor riesigen Buchungsmaschinen und hauchte ihnen wieder den unfehlbaren Geist des Adam Riese plus Leibniz, Poleni und Hamann ein. Die Buchungsmaschinen hatten Rahmengestelle mit Rollen zum Bewegen – wenn sie hatten, wenn nicht der Krieg die Rollen amputiert hatte. An solch einem Gestell, das hereinkam, fehlten sämtliche Rollen. Zum Reparieren der Buchungsmaschine selbst war dies zunächst ohne Bedeutung. Der Kollege machte sich ans Werk. Die Frage, wer wohl die fehlenden Rollen „machte“, beantwortete sich nach dem Annuitätsprinzip: der Jüngste.

Der Jüngste machte für sich und den Chef eine Zeichnung, eine bessere Skizze, und schrieb dazu eine kurze Materialliste: Ein Stück zwanziger Rundstahl für den Rollenfuß, Flachmaterial für die Rollengabel und genügend starkes Rundmaterial Für die Rollen selber. Am Ende dieser Liste stand: Zwei Sägeblätter für die Bogensäge zum „Kleinmachen“. Der Chef nickte und beschaffte alles ordentlich. Dem nächtlichen Raubzug gegen die Gleise der Trümmerbahn, genauer: gegen einige ihrer kostbaren Schwellen stand damit nichts mehr im Wege. Jede Nacht eine Schwelle – man soll nichts übertreiben – alle Sündenorte räumlich gut verteilt. Der Ofen brummte, und dem Betrieb der Kleinbahn wurde kein Abbruch getan. Der Wiederaufbau Berlins wurde nicht behindert, der Neuaufbau auch nicht. Jedenfalls lag beides nicht an den Schwellen. Für eine Untat hielt Rudolf sein nächtliches Werk nicht. Aus späterer Sicht, französich-philosophisch angehaucht, hätte er auch nicht zu sagen gewußt, ob Schwellenklauen zu Heizzwecken nun als Dekonstruktion oder wegen der teleologisch positiven Komponente der Wärmerzeugung als eher konstruktiv einzuordnen sei.

Die kleine Firma hatte einen bedeutenden Nachbarn: Der jugendliche Exponent des neuen Geistes residierte gleich nebenan. Man mußte nur über den Treppenflur gehen. Dort waren die Räume des sich langsam formierenden und im März sechundvierzig offiziell gegründeten neuen Jugendverbandes, die Büros der Bezirksebene der Freien Deutschen Jugend und das Klubheim der FDJ.

Alle gebrannten Kinder rieben sich die Augen: Man hätte es so schnell nicht für möglich gehalten. Jeder fragte sich: brauchte man denn nur einfach die Farbe des Hemdes zu wechseln, um wieder singend und fahnenschwenkend marschieren zu können? Gewiß, unwidersprechbar herrschte bei den Blauhemden ein anderer Ton als bei den blamierten und so elend gescheiterten Braunhemden. Aber herrschte auch ein anderer Geist, trotz der behaupteten anderen Gesinnung? War der Marxismus als Diktatur einer gewaltigen gewalttätigen Partei wirklich Anderes oder gar Besseres als die Diktatur der deutschen Industrieherren und der von ihrem Kapital abhängigen Kriegverbrecher und Mordbuben, die mit Hilfe des ihnen über den Kopf gewachsenen braunen braunauer Oberzauberers und Ver-Führers nach der Weltmacht gegriffen hatten, mit zugegebenermaßen manchmal geschickten und dabei doch immer so waghalsigen und halswagenden Griffen? Wenn die Großmutter noch lebte, für solchen Zweifel hätte sie ihm wohl jetzt zum ersten Mal eine runtergehauen.

Rudolf hatte keinerlei Lust, den Geist oder Ungeist der Blauen, die doch eigentlich die Roten waren, zu ergründen. Er las zum ersten Mal die zuvor verbotenen deutschen Sprachmeister: Erich Kästner, Kurt Tucholski, Thomas Mann. Da hatte er „alle Hände“ (im Kopf) voll zu tun; und er las die in München erscheinende NEUE ZEITUNG, bei der Kästner das Feuilleton leitete. Das vertrug sich nicht mit dem Geist der FDJ. Obwohl die sich ebenfalls auf die verbrannten Werke der symbolisch mitverbrannten Schriftstellen beriefen, nicht nur auf Marx, Engels, Liebknecht und – seltsamenweise und ziemlich unreflektiert – auf Rosa Luxemburg.

Aber die tägliche und stündliche Notdurft war zunächst viel drängender. So benutzten seine Kollegen und er bei den Blauen nur – die Toilette.

Erwähnt werden diese Nachbarn hier nur, weil sie so privilegiert waren. Rudolf neidete ihnen nichts, ehrlich nicht. Nicht die so mühelos geheizten Räume, (ab Herbst lagen regelmäßig Berge bereits gesägten und gespaltenen Ofenholzes im Vorraum der gemeinsamen Toilette; Holzklauen war hier aber ein zu großen Risiko. Es hätte den Geist der guten Nachbarschaft verletzt und in Gefahr gebracht), nicht die vollen Bücherregale (obgleich Bücher ihn immer verführt und geführt hatten). Rudolf wurde in ihren Räumen auf andere Weise schwach:

War zu Hause eine Glühlampe kaputt, ( Glühbirne sagen die Berliner), so schraubte er sie den Blauen bei günstiger Gelegenheit in einer ihrer Schreibtischlampenfasungen und nahm die heile Birne mit für seine Mutter, die schon gejammert hatte, wo man denn bloß eine neue herbekommen solle. Am einfachsten ging das in der Toilette selber. Das wäre aber blöd gewesen, denn die Altbautoilette hatte nur ein briefmarkengroßes Fenster, man hätte nur selber beim Geschäft im Dunkeln gesessen, bis jemand von den neuen jungen Helden reagiert hätte. Das konnte man sich nicht antun. Blieb nur die Mittagspause und das schnelle Raus-Rein-Spiel in einen ihrer zutraulich offen stehenden Büroräume. Es hat immer geklappt, und aufgeschrien hat auch nie jemand. Die politisch gestützte Versorgung der Blauen Jugend und aller Privilegierten war von Anfang an lückenlos. Planwirtschaft ist eben unschlagbar – für die Planer.

Holzklauen – wie gesagt – wäre unabhängig von der möglichen Blamage zu mühsam gewesen. Doch eines schönen Herbsttages, vor wenigen Tagen war den Brüdern das einzige Beil, über das sie verfügten, in einer Ruine in einem unzugänglichen Loch auf Nimmerwiedersehen verschwunden, da sah Rudolf beim Gang zur Toilette auf den gewohnten Holzstoß im Vorraum eine Axt liegen. Er traute seinen Augen nicht: Eine nagelneue Axt! Unglaublich, man hätte nirgendwo eine bekommen, und hätte man sogar einen Bezugsschein mit goldenem Rand gehabt. Made in Sweden stand auf der Axt. Mit welchen Devisen war die wohl bezahlt worden? Oder in welchem Eisenwarenkeller hatte die sich über sechs Jahre vor dem Zugriff der Mangelbewirtschaftung versteckt? Es sollte ihm egal sein. Er griff sie sich und verschwand damit auf die Toilette. Pinkeln dauert nicht ewig. Als er wieder heraustrat, war die äußere Situation unverändert: Niemand zu sehen, Mittagsruhe. Die Axt war auch unsichtbar. Sie steckte in seinem rechten Hosenbein, der Axtkörper mit der Schneide nach hinten oberhalb seines Gürtels. Nachteil: Mit dem „steifen“ Bein mußte er hinken. Also hinkte er gelassen nach Hause, langsam, Schritt für Schritt. Wer lebt, muß Rollen spielen.

Wie jeden Mittag – er konnte immer zu Hause essen – schaute seine Mutter schon im dritten Stock aus dem Fenster. Sobald sie ihn sah, wurde das Essen aus der Ofenröhre geholt. Diesmal schaute sie weiter, bis er unten, direkt unter ihr, in der Haustür ihren Blicken entschwand. Zack, war die Axt aus der Hose, und im Nu war er oben bei ihr an der Tür. Die beiden Brüder, sie waren schon aus der Schule, hatte die Mutter schon hochgeschreckt: „Rudolf hinkt, der hat sich verletzt, ein Betriebsunfall?“ Als er unbeschädigt vor ihnen stand, waren die Brüder enttäuscht – ein Abenteuer weniger -, die Mutter erst erstaunt: „Du hinkst ja gar nicht?“, und nach der Erklärung beruhigt. Aber: „Wenn sie dich nun erwischt hätten?“ Hatten sie doch nicht. Und hatte nicht der Köllner Bischof
sogar das Kohlenklauen von den Eisenbahnzügen im Ruhrgebiet abgesegnet? Die Axt war eben nur „gefringst“. Not kennt kein Gebot als das Gebot des Notwendigen.

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