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HERBST

24. Oktober 2012

Die Blätter fallen ohne Laut

Ins abendliche Schweigen.

Sie haben zuviel Licht geschaut

Und suchen sich jetzt eine Braut

Zu ihrem letzten Reigen.

 

Die Blätter fallen wie betrübt

Mit trauriger Gebärde.

Sie haben fliegen lang geübt,

Der Wind, den darum sie geliebt,

Weht sie nun auf die Erde.

 

Die Blätter fallen tränenschwer,

Dass sich das Bild nun wende. 

Ein jeder Baum wird kahl und leer.

Die Tage schwinden. Mehr und mehr

Kommt Hoffnung so zum Ende.

 

(Rudi K. Sander, Bad Schwalbach; alias: dieterbohrer oder: @rudolfanders )

 

 

 

 

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