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Die Entmachtung der Erben und die Vergesellschaftung aller gesellschaftlich entfalteten Leistungen

28. Februar 2012

Naturwissenschaftler können neue Sachverhalte entdecken. Wenn sie das Gefundene dann so beschreiben, dass alle anderen in der gleichen Lage und mit adäquaten Mittel zum gleichen Ergebnis kommen, gut, man staunt, man zieht den Hut, man verteilt Nobelpreise, aber am Ende wird doch alles nur für den nächsten Krieg und für die laufende und nie vollkommen abreissende Unterdrückung von vielen bis allen Menschen eingesetzt, funktionalisiert als Werkzeuge und Waffen.

Künstler können etwas machen, was noch keiner gemacht hat. Das ist dann bessere oder schlechtere Freizeitgestaltung, mehr oder weniger hohe oder tiefe oder flache Erbauung, Emotionaltheater.

Politiker, angetrieben von Soziologen, die sollten einmal etwas wirklich neues riskieren. Ich versuche es einmal mit einer kontingenten Auslegung des Artikel 14 des Grundgesetzes:

“Eigentum verpflichtet”. Sofortige Frage: Wozu? Tastende Antwort:

Wer reich ist, als Einzelner oder als Familie oder Clan, der hat folgende Generalverpflichtung der staatlichen Gesamtheit gegenüber: Viele Kinder zu haben, sie zu lieben, zu hegen und zu pflegen, sie auf die besten Schulen zu schicken, ihnen die denkbar beste und faktisch weltweit mögliche beste Ausbildung zukommen zu lassen, damit diese bevorzugt aufwachsenden Kinder die reale Chance bekommen, sich zu tatsächlichen Mitgliedern einer kommenden Elite entwickeln und entfalten zu können. Wenn dann die Ausbildung dieser edlen und Erfolg versprechenden jungen Leute abgeschlossen ist, dann soll es die letzte gute Tat ihrer Familie sein, ihnen eine Million zu übereignen und sie dann in einer öffentlichen Feier aus dem Familienverband zu entlassen. Diese jungen Menschen haben dann einen anderen Namen anzunehmen und sie übernehmen mit ihrer familiaren Exklusion die Pflicht und die Aufgabe, der Gesamtgesellschaft zu zeigen, dass sie tatsächlich sachlich, fachlich, charakterlich und moralisch zu einer Elite gerechnet werden dürfen, weil sie es zu etwas bringen werden. Eines allerdings sollen und werden sie niemals sein: ERBEN. Sogar wenn sie ins Familiengeschäft unbedingt zurückwollen, dann müssen sie sich eben dort wieder neu einkaufen. Denn wie gesagt, erben sollen sie nie nichts und niemals. Und wenn dann der Patriarch, dem sie ihr Leben verdankt haben, abgetreten ist, und dazu auch ihre ehrenwerte Mutter, dann soll aller Familienbesitz an den Staat zurückfallen, mittels dessen Infrastruktur diese Familie ihr Vermögen hatte gewinnen und erschaffen können. Und der Staat hat die Aufgabe, sich um die Armen und Schwachen zu kümmern.

Weil ich nicht ausreichend gebildet und nur in beschränktem Umfange ausgebildet bin, weiss ich nicht, ob dies ausreichend neu ist. Wer mir jetzt mit Sparta kommt, wird auf der Stelle erschlagen.

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